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Pressemitteilung

ÖDP macht Markt Langquaid zur vorbildlichen Gemeinde in Sachen Verbraucherschutz (Gentechnikfreiheit).

Pressemitteilung des ÖDP-Kreisverbandes Kelheim

Markt Langquaid federführend beim Verbraucherschutz im Landkreis Kelheim

Gentechnikverbot auf Gemeindeflächen seit August 2005 / Informationsveranstaltung des Marktes Langquaid zur Gentechnikfreiheit in der Landwirtschaft am 03.12.09

Seit August 2005 darf auf allen Flächen des Marktes Langquaid keine genmanipuliertes Saatgut mehr verwendet werden. Seit diesem Zeitpunkt wird in alle Pachtverträge des Marktes ein diesbezügliches Verbot seitens des Marktes Langquaid aufgenommen. Beantragt hatte dieses Verbot von genmanipuliertem Saatgut, Peter-Michael Schmalz, ÖDP-Kreisrat und Referent für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV) des Marktes Langquaid.

Außerdem ist der Markt Langquaid als einzige der 24 Landkreisgemeinden Mitglied im Netzwerk Gentechnikfreie Zone Landkreis Kelheim. Dieses Netzwerk wurde am 15.09.06 auf Initiative von Peter-Michael Schmalz zusammen mit dem Träger des Alternativen Nobelpreises, dem kanadischen Farmer Percy Schmeiser, in Hausen gegründet.

Der Vorsitzende des UNV-Ausschusses des Marktes Langquaid hat nun in Absprache mit Bürgermeister Herbert Blascheck für Donnerstag den 03.12.09, um 19.30 Uhr, eine Sitzung dieses Ausschusses einberufen. Die Sitzung wird in Form einer Informationsveranstaltung nicht nur für die Gemeinderäte, sondern für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einberufen.

In dieser öffentlichen Sitzung im großen Saal des Hotels Post in Langquaid, einem reinen Nichtraucherlokal, wird der bayernweit anerkannte Fachmann zur Gentechnik in der Landwirtschaft, Josef Feilmeier, Landwirt und Futtermittelhersteller aus Edlham bei Passau, einen Fachvortrag halten. Er wird die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft erläutern. Dabei wird er nicht nur auf die Problematik von genmanipuliertem Saatgut eingehen, sondern auch darstellen, dass entgegen den Behauptungen der Futtermittelindustrie sehr wohl eine Versorgung von landwirtschaftlichen Nutztieren durchaus ohne genmanipuliertes Futter möglich ist.

Im Anschluss an diesen Vortrag besteht für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Fragen an den Referenten zu stellen.

Bürgermeister Blascheck und UNV-Referent Peter-Michael Schmalz teilen außerdem mit, dass geplant ist, weitere Informationsveranstaltungen zum Verbraucherschutz anzubieten. So soll im Februar eine Veranstaltung zum Thema Impfung gegen die Blauzungenkrankheit - wirklich notwendig? durchgeführt werden.

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