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Pressemitteilung

Energie- und Rohstoffeinsparung durch getrennte Aluminiumsammlung im Landkreis Kelheim; hier: Antrag auf Prüfung und gegebenenfalls Durchführung einer getrennten Aluminiumsammlung im Landkreis Kelheim

Antrag von ÖDP-Kreisrat Peter-Michael Schmalz im Kreistag Kelheim

Hiermit stelle ich für die ÖDP im Kreistag Kelheim folgende Anträge:

1.Der Landkreis Kelheim prüft die Möglichkeit der Einführung einer getrennten Aluminiumsammlung nach dem Beispiel des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen

2.Bei positivem Prüfungsergebnis führt der Landkreis Kelheim ebenso eine getrennte Aluminiumsammlung ein

Begründung:

Für die Produktion einer Tonne Primär-Aluminium werden über 13.000 Kilowattstunden Strom und ca. 57 Kubikmeter Wasser benötigt. Für die Herstellung einer Tonne Aluminium aus sortenreinem Recycling-Material werden lediglich 10% dieser Energie- und 3% dieser Wassermenge verbraucht.

Im Landkreis Kelheim wird Aluminium bisher im Rahmen des Systems „Gelber Sack“ gesammelt. Die Fehlerquote beim anschließenden Recyling-Sortier-Verfahren liegt hier bei 38,7 %. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt die Fehlerquote aufgrund der getrennten Sammlung von Aluminium lediglich bei 3,7%. Außerdem gibt es von vorne herein Aussiebungsverluste beim Gelben Sack-Sortiervorgang von bis zu 50% des angelieferten Aluminiums. Datenquelle und nähere Angaben: Untersuchung TU Wien in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Ingenieurbüro ia GmbH im Jahr 2006, veröffentlicht in „Standortreport Neuburg 2008“).

Vor diesem Hintergrund erscheint es angebracht, sich auch im Landkreis Kelheim intensiver mit einer möglichen Einführung dieses augenscheinlich um ein Vielfaches effizienteren Recyclingverfahrens des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen für Aluminium zu befassen.

per e-mail

Peter-Michael Schmalz, Kreisrat
Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt-,
Natur- und Verbraucherschutzfragen des Marktes Langquaid

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