Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Zankl verzögert Expertenanhörung für Stadt- und Umlandbahn

ödp sieht Stadtratsmehrheit bröckeln und hofft nach Sinneswandel bei den Freien Wählern auch in anderen Fragen auf neue Bewegung

 

Bereits im März letzten Jahres hat die ödp-Stadtratsfraktion bei OB Zankl eine öffentliche Anhörung über die Zukunft der ungenutzten Bahntrassen Passau-Hauzenberg und Passau-Freyung beantragt. Hierzu sollen nach Ansicht von OB-Kandidat Urban Mangold die Bürgermeister entlang der Bahnstrecken, die Landräte von Passau und Freyung-Grafenau sowie zahlreiche Experten und Vertreter verkehrspolitischer Verbände eingeladen werden. Zankl weigert sich bis jetzt, die Veranstaltung durchzuführen. Durch das Abrücken der Freien Wähler von ihren Bahngleis-Demontageplänen (PNP vom 19.1.08) sieht Mangold "die Stadtratsmehrheit bröckeln und Chancen für einen neuen Anlauf".

 

Bei der Anhörung sollen eine touristische Nutzung der Ilztalbahn und der Bahnstrecke Passau-Hauzenberg, eine Stadtbahn mit weiträumigen Park & Ride sowie eisenbahnrechtliche Vorgaben und Umsetzungsmöglichkeiten erörtert werden. "Wir können heute nicht wissen, wie sich die Verkehrsbelastung und die Treibstoffpreise in den nächsten 10 bis 20 Jahren entwickeln. Deshalb wäre es kurzsichtig, eine bereits bestehende Bahn-Infrastruktur für neue Radwege zu demontieren", begründet ödp-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold die Initiative.

 

Zankl ließ Mangold dagegen wissen, er wolle erst warten, wie die zuständigen staatlichen Stellen das sehen. Mangold meint dagegen: "Immer wieder hat der Stadtrat kostspielige Planungen für alles mögliche bewilligt, damit man Zuschüsse überhaupt beantragen kann. Jetzt auf einmal soll man warten, was staatliche Stellen befürworten, bevor wir selbst überlegen, was wir wollen. Der OB will die Sache schlicht und einfach so weit wie möglich verzögern".

 

Der ödp-Oberbürgermeisterkandidat hofft nun, dass sich die Freien Wähler auch in anderen Fragen bewegen: "Bisher haben die FW-Stadträte immer zusammen mit der CSU den Grundsatz ‚Sparsamer Umgang mit Grün in der Neuen Mitte’ verteidigt und das sogar in den Bebauungsplan schreiben lassen. Die ödp wird nun eine neue Initiative starten, um "die Steinwüste Neue Mitte doch noch mit schattenspendenden Bäumen zumindest ein bisschen zu verschönern. Da hoffen wir auf einen Sinneswandel bei dem einen oder anderen", so Mangold.


Die ÖDP Kelheim verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen