Kostenloser Bio-Apfel-Birnen-Saft von Langquaids Ökoflächen für Langquaider Kindergärten und - Krippe, sowie Grund- und Mittelschule

Eine Initiative von Peter-Michael Schmalz, ÖDP-Marktgemeinderat und Umwelt- und Verbraucherschutzreferent des Marktes Langquaid

Der Markt Langquaid verfügt aktuell über 32 sogenannte Öko-Ausgleichsflächen. Diese Flächen werden vom Markt als ökologischer Ausgleich für überbaute Flächen durch Bau- und Gewerbegebiete Gewerbegebiete bereit gestellt. Bürgermeister Blascheck (CSU): "Wir sehen das nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern auch als Chance für mehr Ökologie im Marktgebiet".

Naturschutzfachlich professionell gemanagt werden diese 32 Flächen nun seit über 10 Jahren von Langquaid Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutreferent Peter-Michael Schmalz (ÖDP). Die Pflege der Flächen wird dabei in Zusammenarbeit mit für den Naturschutz aufgeschlossenen Landwirten durchgeführt. Besonders wertvolle, strukturreiche und damit arbeitsintensive Kernbereiche werden händisch von naturschutzfachlichen versierten Pflegekräften durchgeführt. Auch der Umweltreferent selbst packt auf über 10 Hektar Öko-Flächen  selbst beim Mähen mit Balkenmäher, dem Schwaden und Mähgutaufladen mit Rechen und Heugabel oder der Obstbaumpflege mit an.

Eine Fläche beim Weiler Böhmhart, das sogenannte Paradies, liegt Peter-Michael Schmalz dabei besonders am Herzen. Auf dieser Fläche wurden Apfel-, Birnen, Zwetschen- und Pflaumenbäume gepflanzt. Zum Teil bereits vor über 10 Jahren, zum Teil auch erst als zusätzliche ökologische Aufwertung vor 4 Jahren. Angepflanzt wurden dabei vorwiegend alte Obstbaumsorten.  Das anfallende händische gemähte Gras wird einem Milchviehbetrieb als Futter zur Verfügung gestellt.

Dieses Jahr ging nun erstmals ein lang gehegter Wunsch des Umweltreferenten in Erfüllung. In Absprache mit Bürgermeister Blascheck wurden Äpfel und Birnen der Ökofläche zur Safterzeugung verwandt. Peter-Michael Schmalz: "Wir haben dabei ca. 50% des Obstertrags der Bäume verwandt. Der Rest blieb auf der Fläche als Nahrung für Vögel, Schmetterlinge und weitere Insekten.

Am Dienstag, den 18.09.2018 war es dann soweit. Während Bürgermeister Blascheck bei Festivitäten wie z. B. den Hellring immer den ersten Faßanstich durchführt, war diesmal Umweltreferent Peter-Michael Schmalz mit dem ersten Anzapfen gefordert. Im Kindergarten Rappelkiste wurde offiziell der erste 5-Liter-Karton im Beisein von Bürgermeister Herbert Blascheck und Kindergartenleiterin Kirsten Reiter angezapft. Mit ihren Becherchen stellten sich die Kinder an und probierten den Saft. Auf die Frage der Erwachsenen, wie der Apfel-Birnen-Saft den schmeckt, sagten alle Kinder mit großen Augen und leiser Stimme: Ganz gut!.

Nicht nur der gemeindliche Kindergarten Rappelkiste, sondern auch der katholische Kindergarten und der Waldkindergarten, die Kinderkrippe, die Mutter-Kind-Gruppe als auch die Grund- und Mittelschule werden vom Markt  Langquaid kostenlos mit dem Biosaft versorgt. Sowohl Bürgermeister als auch Umweltreferent ist es dabei ein besonderes Anliegen, dass bereits den Kindern von klein auf gezeigt wird, wie gesund und auch geschmacklich sehr gut man sich von Mutter Natur, ohne Pestizide, ohne Geschmacksverstärker und ohne Konservierungstoffe ernähren kann.

Anlage Zeitungsartikel in der Allg. Laberzeitung vom 27.09.2018


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